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Tian an Men Platz

Online seit: 12. März 2010

Tian an men Platz in Beijing

Wörtlich ist der Platz nach dem Tor des Himmlischen Friedens im Norden benannt, dass den Platz von der Verbotenen Stadt abtrennt. Im Süden schliesst das Qianmen Tor die riesige Flaeche ab. Seit 1651 markierte der Platz das Zentrum der Stadt, im Jahre 1958 wurde er während der Neuen Republik um ein Vierfaches auf 440 000 m² vergrößert und komplett betoniert. Die Größe der freien Flaeche wird nur durch das Mausoleum Maos und das Volksheldendenkmal durchbrochen. Im Westen schließt sich die große Halle des Volkes und im Osten das chinesische Nationalmuseum an. Geschichtlich ist der Platz bekannt als Versammlungsfläche für politische Studentenproteste in den Jahren 1919, 1976 und 1989. Anlässlich des chinesischen Nationalfeiertags veranstaltet die Regierung Militärparaden entlang des Platzes. Besonders große und eindrucksvollse Feierlichkeiten fanden 1999 und 2009 statt, die weltweit im Fernsehen ausgestrahlt wurden.

Große Halle des Volkes

An dieser Stelle befanden sich früher der Taichang Tempel, das Hauptquartier des Geheimdienstes der Mingdynastie und des Justizministeriums. Heute beherbergt die Große Halle des Volkes den Nationalen Volkskongress (NPC). Die einschüchternde Architektur stammt aus dem Jahr 1959 und stellt in dem Gebiet das höchste Gebäude das – selbst das neue Kulturzentrum (National Performance Arts Center) musste beim Bau künstlich tiefergelegt werden, um der Großen Halle gebührenden Respekt zu zollen. Besucher können die 29 Zimmer, darunter auch der berühmte Banketsaal, in dem Präsident Nixon 1972 dinierte, besichtigen, vorausgesetzt der Nationale Volkskongress ist nicht in Tagung.

Maos Mausoleum

Der große Vorsitzende Mao Zedong verstarb im September 1976 und nur wenige Jahre später wurde hier am Zhongua Tor sein Mausoleum errichtet. Der balsamierte Körper des einflussreichsten Politikers des neuen Chinas ist in eine rote Flagge mit Hammer und Sichel gewickelt und erweckt auch nach Jahren noch in den meisten Chinesen viel Respekt und Ehrfurcht. Als Besucher sollte man sich von den Wachen, die die Schlange von Menschen konstant in Bewegung halten, nicht zu sehr aus der Ruhe bringen lassen.

Hinweis: Mäntel, Kameras, Taschen, etc. müssen vor einem Besuch des Mausoleums auf der gegenüberliegenden Seite des Gebäudes (neben dem Nationalmuseum von China) deponiert werden, da weder noch in das Gebäude gebracht werden dürfen.

Nationalflagge

Die Nationalflagge wird jeden Tag um sechs Uhr morgens feierlich von einer Delegation von Soldaten, die die Flagge aus dem Tor des Himmlischen Friedens tragen, gehisst.

Qian Men oder Zhengyang Men

Das vordere Tor Qian Men besteht aus zwei Toren, die während der Ming-Dynastie errichtet wurden. Das Zhengyang Men war das größte von neun Toren der inneren Stadtmauer, die die mandschurische Innenstadt Tartar von der chinesischen Außenstadt trennte. Zwei Tempel, die das Tor umgaben, wurden während des Boxeraufstands zerstört. Auch wenn die Stadtmauer heute verschwunden ist, kann das Tor noch bestiegen werden und erlaubt einen guten Blick über den Platz.

Jian Lou (Pfeiltor/Tor von der ehemaligen Stadtmauer)

Das Pfeiltor südlich des Zhengzang Men war ursprünglich seit dem Bau währed der Ming-Dynastie mit jenem verbunden gewesen, wurde jedoch ebenfalls während des Boxeraufstands schwer beschädigt.

Nationalmuseum von China & Monument der Volkshelden

Im Jahre 1958 wurde der 37,9 Meter hohe Obelisk aus Tsingtauer Granit errichtet. Ein Relief zeigt wichtige Szenen der Revolution, sowie die Kalligraphie der kommunistischen Idole Mao Zedong und Zhou Enlai.

Tian’an Men Tor (Tor des Himmlischen Friedens)

Das Tor des Himmlischen Friedens, welches den Eingang zur Verbotenen Stadt darstellt, ist mit seinem riesigen Porträt des Großen Vorsitzenden Mao, in China wie im Rest der Welt zum nationalen Symbol geworden. Das Tor wurde bereits im 15. Jahrhundert gebaut und war einst das größte Tor entlang des Platzes. Zwei Löwenstatuen aus der Ming-Dynastie bewachen das Gebäude. Laut einer Legende versperrte einer der Löwen dem einfallenden Li Chuangwang den Zutritt zu Beijing. Ein Loch im Bauch der Statue soll vom Speer desselben rühren und steht symbolisch für das Ende der Ming-Dynastie. Während den Zeiten des Kaisers durften die mittlere der sieben Brücken, die zum Tor führen, und das zentrale Tor ausschließlich vom Kaiser selbst benutzt werden. Heutezutage findet hier die tägliche Fahnenzeremonie statt und zum Anlass von (Militär-)Paraden, etwa für den chinesischen Nationalfeiertag am 1. Oktober, versammelt sich die politische Garde der Partei und der Regierung auf dem Balkon.

Unterirdische Stadt (Tunnel unter Beijing)

Ebenfalls vom Himmelstempel zu erreichen ist einer der Tunnel der unterirdischen Stadt. Im Jahre 1969 erbaut, stammt die Idee von den vielen Tunneln, die während des Widerstands zur japanischen Besetzung im ganzen Land gebaut worden waren. Noch Jahre später wurden ähnliche Tunnel gebaut. Da es sich um ein äußerst beengtes Erlebnis handelt, ist der Zutritt nur individuell oder in Kleingruppen möglich.

Dazahlan / Liulichang

Nur 300 Meter südlich des Eingangs führt die Dazahlan in eine der ältesten Einkaufsstraßen Pekings, die schon zu Zeiten der Ming als solche genutzt wurde. Die Fußgängerzone regt zum Schlendern zwischen einigen der ältesten Lebensmittel- und Textilgeschäften der Stadt an. Neueröffnete Tee- und Souvenirläden laden nach einer ausgiebigen Besichtigungstour zum Stöbern ein.

Olivia G.



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